➡️ Risiko: Feuchtigkeit & Schäden
Diese Konstruktion wird meistens von Gartenhausanbietern als reiner DIY-Bausatz für Selbstmontage angeboten.
Im Gegensatz zum Bau von Blockhäusern lassen sich einfache Bausätze der Gartenhäuser von DIY-Heimwerkern in den meisten Fällen ohne nennenswertes handwerkliches Geschick oder Fachwissen montieren.
Unsere Wohnblockhäuser werden in echter, schwundungsfreier Blockbauweise (Lamellenbalken 202 oder 268 mm) ohne Folien und Dämmstoffe gebaut.
Massivholz übernimmt:
Vorteile der Lamellenbalken im Überblick
Klassische Lamellenbalgen:
Zusätzliche Vorteile von schwindungsfreien Lamellenbalken
Durch Eigenleistungen spart der Blockhaus-Bauherr bares Geld beim Bauen nur, wenn er sich mit den Vorschriften und der Bauweise ausreichend auskennt und sein Projekt gut plant und organisiert.
Die Kosten eines Blockhauses in echter Blockbauweise hängen maßgeblich von den verwendeten Materialstärken sowie vom Liefer- und Montageumfang ab. Auch individuelle Ausstattungswünsche wirken sich direkt auf den Preis aus. Deshalb sollten Angebote stets hinsichtlich ihres Leistungsumfangs sorgfältig verglichen werden.
Die Kosten eines Holzbausatzes werden unter anderem durch die Differenz zwischen Rohbauhöhe und lichter Raumhöhe beeinflusst. Ebenso spielen die Höhe des Fußbodenaufbaus sowie die Ausführung der Bodenplatte eine wichtige Rolle. Änderungen in diesen Bereichen können erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtkosten haben und sollten frühzeitig berücksichtigt werden.
Gestalterische Extras wie Gauben, Balkone, Wintergärten, Carports, Saunen oder überdachte Terrassen steigern den Wohnkomfort und die Attraktivität des Hauses. Gleichzeitig verursachen sie häufig beträchtliche Mehrkosten – nicht nur bei der Errichtung, sondern teilweise auch bei Wartung und Instandhaltung. Sonderausstattungen sollten daher sorgfältig geplant und stets im Verhältnis zum verfügbaren Budget bewertet werden.

Viele Blockbohlenhäuser werden hauptsächlich als Garten-, Freizeit- oder Wochenendhäuser konzipiert. Die Wandkonstruktionen bestehen häufig aus dünnen Blockbohlen von etwa 40 bis 70 mm Stärke und erfüllen andere Anforderungen als dauerhaft bewohnte Wohnhäuser.
Bei Wohnhäusern sind dagegen umfangreiche gesetzliche Vorgaben zu Statik, Energieeffizienz, Brandschutz und Wohnkomfort einzuhalten. Daraus ergeben sich unter anderem höhere Anforderungen an Wandaufbau, Fenster, Türen, Heiztechnik und die gesamte Gebäudekonstruktion.
Die Qualität eines Holzhauses wird wesentlich durch die verwendeten Materialien und deren Dimensionierung beeinflusst.
Für einfache Garten- und Freizeithäuser gelten häufig deutlich geringere Anforderungen als für dauerhaft bewohnte Wohnhäuser. Raumhöhen, Wärmeschutz, Statik und technische Ausstattung entsprechen daher oft nicht dem Niveau eines modernen Wohngebäudes.
Wer ein Haus zum ganzjährigen Wohnen plant, sollte deshalb genau prüfen, ob die angebotene Konstruktion tatsächlich für diesen Zweck ausgelegt ist.
Im Holzbau gilt grundsätzlich: Ein besonders niedriger Preis kommt meist nicht ohne Kompromisse zustande. Geringere Materialstärken, einfachere Konstruktionen und kostengünstige Baustoffe können den Anschaffungspreis reduzieren, wirken sich jedoch häufig auf Lebensdauer, Wohnkomfort und Werthaltigkeit aus.
Hochwertige Wohnblockhäuser zeichnen sich dagegen durch robuste Konstruktionen, eine sorgfältige Planung sowie die Einhaltung aller relevanten baurechtlichen Anforderungen aus. Diese Qualitätsmerkmale verursachen höhere Investitionskosten, können sich jedoch langfristig durch Dauerhaftigkeit und geringeren Sanierungsaufwand auszahlen.
Neben der Bauweise haben auch die Eigenschaften des Grundstücks einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten. Bodenverhältnisse, Hanglagen, Zufahrtsmöglichkeiten, Schneelasten oder regionale Bauvorschriften müssen bereits in der Planung und Statik berücksichtigt werden.
Eigenleistungen können Baukosten senken, bergen jedoch auch erhebliche Risiken. Fehlende Erfahrung, unzureichende Kenntnisse der Bauvorschriften oder Planungsfehler führen nicht selten zu kostspieligen Nacharbeiten. Die vermeintliche Ersparnis kann dadurch schnell verloren gehen.
Vor allem bei tragenden Konstruktionen, Bauphysik, Abdichtung und energetisch relevanten Bauteilen sollten Arbeiten nur von qualifizierten Fachleuten ausgeführt oder begleitet werden.
Ein seriöser Preisvergleich berücksichtigt nicht nur den Anschaffungspreis, sondern auch Materialqualität, Leistungsumfang, Energieeffizienz, Lebensdauer und Folgekosten. Das günstigste Angebot ist daher nicht immer die wirtschaftlichste Lösung.
„Es ist unklug, viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, weil der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.“
– John Ruskin


