Rauchmelder und Notfallplan können in jedem Eigenheim Leben retten

In den Hausbränden sterben jährlich etwa 600 Menschen bei ca. 200.000 gemeldeten Bränden. In den Wohnhäusern unabhängig von der Bauweise hat der Brandschutz in der Notfallplanung eine Schlüsselrolle.


Rauchmelder, Löschdecken, Feuerlöscher und Rettungsplan sind preiswerte Lebensretter in jedem Eigenheim

Ein Rauchmelder ist ein preiswerter Lebensretter zu Hause. Der unmittelbare Besitzer (Mieter /Bewohner) ist selbst dafür verantwortlich, dass zu Hause ein Rauchmelder je Raum vorhanden ist. In Wohnungen sollten Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. In den meisten Bundesländern ist der Einbau der Rauchmelder in den Neubauten bereits Pflicht.

Auch für Eigenheime ist es sinnvoll einen Notfallplan zu erstellen. Jeder Eigentümer eines Einfamilien- und Mehrfamilienhauses sollte einen Notfallplan ausarbeiten. Dann kennt jeder Bewohner die Fluchtwege, den Standort der Feuerlöscher und die Rolle der Bewohner im Brandfall.

© Blockhaus-Experten
© Blockhaus-Experten

Der Rettungsplan sollte zusammen mit den Bewohnern erstellt werden. Es wird zum Beispiel geregelt/festgeschrieben, dass in dem Treppenhaus oder der Treppe keine Möbel, Fahrräder, Kinderwagen, Blumentöpfe oder andere Sachen aufbewahrt werden dürfen. Unerlaubte Gegenstände können eine Ausbreitung des Feuers unterstützen und den vorgesehenen Fluchtweg im Notfall behindern.


Die Bewohner des Hauses sorgen dafür, dass Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sind und der Rettungsplan erstellt wird. Jeder Hausbewohner sollte sich mit dem erstellten Rettungsplan vertraut machen und auch so verantwortlich handeln.

Die Rettungswege werden mit allen Familienmitgliedern zusammen studiert und mit Kindern geübt. Auch die Kinder müssen die Notrufnummer kennen, und gegebenenfalls in der Lage sein, der Notrufzentrale seinen Namen, die genaue Anschrift und den Grund des Anrufs mitzuteilen. Den Kindern sollte deutlich gemacht werden, dass die Notdienste nur im Notfall angerufen werden. Auch Hilferufe beim Spielen ohne Not sollte unterlassen werden. Mit Notrufen werden keine Scherze gemacht!

Der Notfallplan ist jede Anstrengung wert, weil schon alleine der Entwurf eines Plans die Risiken reduziert. Die Bewohner und Verantwortlichen erkennen, welche Art von Gefahrenstellen es in dem Wohnhaus gibt und wie sie minimiert werden können.

Selbst schon ein kleiner Wohnungsbrand verursacht in der Regel großen Schaden und es werden umfangreiche Abbruch-und Reparaturarbeiten erforderlich. Darüber hinaus können Löschwasser und Chemikalien die Konstruktionen des Hauses bis zu mehreren Stockwerken schädigen.

Mülltonnen als Brandursache vorbeugen

In der Nähe der Außenwände der Häuser verbirgt sich oft eine große Brandgefahr. Der Ort der Unterbringung von Altpapier- und sonstigen Sammelbehältern, ist sehr wichtig. Die Sammelbehälter sind auch ein leichtes Ziel für Brandstifter. Auch das Lagern von Brennholz an der Hauswand ist kritisch zu betrachten.

Viele Brände werden absichtlich gelegt und stammen von Abfallbehältern und Mülltonnen. Das Aufbewahren von offenen Müllbehältern an der Hauswand ist für die Sicherheit der Bewohner unverantwortlich. Notfallgesetze und Sicherheitsvorschriften sind für den eigenen Schutz der Menschen und nicht als Belästigung zu betrachten.

Müllbehälter müssen auf ihre Größe und abhängig von der Menge ausreichend weit von einer Hauswand platziert werden. Alternativen zu den Sicherheitsabständen sind abschließbare Mülltonnen aus Metall, feuerfeste Dach- und Wandkonstruktionen, oder eine nur für Hausbewohner zugängliche freistehende überdachte Sammelstelle.


Lernen Sie unsere Wohnblockhäuser kennen!

Folgen Sie Blockhaus-Experten.de auch auf Twitter und Google+



 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0